Rückschau
.Thomas Meyer / Magali Franov
Herschel, der Gespensterhund«In ‘Herschel, der Gespensterhund’ beleuchten Thomas Meyer und Magali Franov das Thema Tod mit wohltuender Leichtigkeit. Sie begegnen kindlichen Vorstellungen von einem Leben nach dem Tod mit Respekt und kreieren so ein Bilderbuch, das nicht nur in Zeiten eines Verlustes Trost und Hoffnung spendet.» Isabelle Stier, Deutschlandfunk KulturSeit Herschel ein Welpe war, wuchs er bei der Familie Mick auf. Damals war Luise selbst noch ein Baby, heute ist sie schon gross und Herschel sehr alt. Es geht ihm nicht gut, er hat Schmerzen und ist müde. Familie Mick muss schweren Herzens Abschied nehmen. Aber Herschel ist immer noch da, er spürt jetzt keinen Schmerz mehr, sondern Leichtigkeit und Freude. Voller Energie schwebt er um Familie Mick herum, aber sie sehen ihn nicht. Luise spürt seine Präsenz, und schon bald hat Familie Mick ein neues, unsichtbares Familienmitglied. Endlich kann Herschel ungestört auf den Teppich kotzen oder auf dem Sofa ein Nickerchen machen, denn Gespenster haaren nicht.
Thomas Meyer, 1974 in Zürich geboren, wo er auch heute noch lebt. Er ist Schriftsteller. Herschel, der Gespensterhund ist sein drittes Bilderbuch. Er hat es nach dem Hund seiner Familie benannt, der nach seinem Tod von allen fünf Meyers immer wieder wahrgenommen wird.
Magali Franov, geboren 2000, arbeitet seit ihrem Abschluss an der Hochschule Design & Kunst Luzern als freischaffende Illustratorin in Basel. Egal ob im Atelier oder unterwegs im Zug, zeichnen tut sie eigentlich immer. Daneben ist sie leidenschaftliche (Stadt-)Velofahrerin, Büchermaus und Newsletter-Schreiberin.
Platzanzahl beschränkt. Reservation dringend empfohlen.
© privatOtto Heigold
Das Jetzt deutenWas ist das Jetzt? Was ist das Besondere am Jetzt? Es ist einmalig, nicht wiederholbar. Das Jetzt, der Moment, die Gegenwart: Schnittpunkt zwischen Zukunft und Vergangenheit.Wir versuchen, das Jetzt festzuhalten, in Bildern, in Fotos, in Erinnerungen. Und wir versuchen, das Jetzt zu deuten. Aber was ist schon eindeutig? Deuten ist nicht das Vortragen, das Erklären. Deuten ist keine Bauchrede, keine Kolumne, keine Anweisung. Deuten ist weder Schulung noch Predigt, Einführung oder Abhandlung. Deuten ist die Leseart jedes Einzelnen, der das Jetzt auf sich zukommen lässt.
Otto Heigold, geboren 1943, lebt und arbeitet in Luzern. 1964 hat er im Lehrerseminar St. Michael in Zug die Ausbildung zum Zeichenlehrer abgeschlossen. In den Jahren 1970 bis 2008 war Otto Heigold als Professor an der Hochschule Luzern für Design und Kunst aktiv. Mehrmals hat er seine Lehrtätigkeit mit Aufenthalten zur Weiterbildung unterbrochen. So ging er 1996 ins Londoner Atelier von der Stiftung Landis & Gyr. 2001 war er als Gastdrucker in der Lithowerkstatt der Stadt Eichstätt (D) und 2002 im Masereel Druckcenter Kasterlee (B) tätig.
© Matthias GünterMeral Kureyshi
Am Meer waren wir nieMeral Kureyshis Können zeigt sich in der Erzählweise. In kräftigen Pinselstrichen hält sie Momente fest, Bilder entstehen im Kopf, Szenen spielen sich vor dem inneren Auge ab, Geschichten setzen sich puzzleartig zusammen. Dieses Schreiben kommt ganz ohne Erklärungen aus. Schnörkellos ist es, und gleichzeitig voller Emotionen.Lili zieht ins Altersheim, um ihrem pflegebedürftigen Mann zur Seite zu stehen. Ihre Familie sucht jemanden, der sie regelmässig besucht und ihr im Alltag hilft. Die Ich-Erzählerin sagt: «Ich bin dieser Jemand.» Sie wohnt mit Lilis Enkelin Sophie im selben Haus, gemeinsam ziehen sie deren achtjährigen Sohn Eric gross. Doch sie hat eine Stelle in einer fernen Stadt gefunden und zögert nun, den beiden zu gestehen, dass sie bald wegziehen wird. Sie kümmert sich um den klugen, besserwisserischen Eric und die stets klagende Lili. Sie führt flüchtige Gespräche mit einem Kellner, der wie sie von anderswo kommt. Gleichzeitig gewöhnt sie sich nur schwer daran, dass ihre zehn Jahre jüngere Schwester kein Kind mehr ist. Sie ringt mit der verblassenden Freundschaft zu Sophie und mit der Tristesse des Altersheims zwischen Temesta und Kartenspiel. Als Lili schliesslich stirbt, wagen die jungen Frauen einen Neubeginn. Mit realistischem Blick und poetischer Sprache beleuchtet Meral Kureyshi das Leben von Frauen über mehrere Generationen und entfaltet ein Panoptikum der Familie in der heutigen Zeit.
Meral Kureyshi, geboren 1983 in Prizren, kam 1992 mit ihrer Familie in die Schweiz und lebt in Bern. Sie studierte Literatur und Germanistik und arbeitet als freie Autorin. Ihr erster Roman Elefanten im Garten war nominiert für den Schweizer Buchpreis, wurde mehrfach ausgezeichnet und in viele Sprachen übersetzt. Ihr zweiter Roman Fünf Jahreszeiten wurde in der Zeitschrift «Manuskripte» und mit dem Literaturpreis «Das zweite Buch» der Marianne und Curt Dienemann-Stiftung ausgezeichnet. 2020 wurde sie zu den Tagen der Deutschsprachigen Literatur nach Klagenfurt eingeladen (Ingeborg-Bachmann-Preis). Für Im Meer waren wir nie erhielt sie 2025 einen Literaturpreis des Kantons Bern.
© Daniel SostaricNatascha Gangl
FRISCHE APPELLE & andere SprechtexteDie Autorin Natascha Gangl hat den renommierten Ingeborg-Bachmann-Preis gewonnen. Jurorin Brigitte Schwens-Harrant sprach in ihrer Laudatio von einem «unfassbar präzise gestalteten Text».FRISCHE APPELLE versammelt Vortragstexte, die aus der sinnlichen Qualität von Klang, Intonation und Rhythmus ihre volle Bedeutung entfalten. Hier wird das Hörereignis als einmalige Erfahrung im Jetzt ins Recht gesetzt. Die Autorin lehrt uns, mit den Ohren zu sehen. Poesie wird als leib-basierte Erfahrung evident, thematisch insbesondere in Gangls Hommagen an transgressive Künstler:innen wie Unica Zürn, Roberto Matta oder Anestis Logothetis. Die Artikulation von Lauten und Wörtern im Mundraum erscheint als Analogon zum Entstehungsprozess von Welt. Die darin herrschenden, skandalösen Sprachverwendungen (Verhör, Anzeige, Richterspruch u.a.) nimmt die Autorin mittels virtuosem «Verhören» und anderer Manipulationen aufs Korn. Wenn der «Lauf der Dinge» in der Vorstellung eines Gewehrlaufs mündet oder «Sesshaft» als weibliches Hauptwort eingeführt wird, treten gesellschaftliche Verhältnisse handgreiflich zu Tage. Im Zulassen freier Assoziation und kraft akustischer Entfesselung formt Natascha Gangl ein Modell anarchischer Gegenläufigkeit. FRISCHE APPELLE sind laut zu lesen: als Intervention in das Bestehende und als beherzter Aufruf zum Miteinander.
Natascha Gangl, geboren 1986 in Bad Radkersburg, lebt in Wien und der Südoststeiermark. Sie studierte Philosophie in Wien und Szenisches Schreiben bei uniT Graz. Gangl schreibt Prosa, Essays und Sprechtexte, entwickelt Musik-, Objekt- und Sprechtheater sowie Hörstücke, die auch zu Ereignissen und Ausstellungen werden. Natascha Gangl schreibt vorwiegend Texte für Theater, erarbeitet Hörstücke und theatrale Installationen. In der Spielzeit 2013/2014 war sie Hausautorin am Staatstheater Mainz. Ihr Prosa-Debüt Wendy fährt nach Mexiko erschien 2015 im Ritter Verlag. Sie reist seit 2006 beständig und schreibt und übersetzt so «zwischen» Österreich, Spanien und Mexiko.
© privatMathias Ospelt
GuferwaldMathias Ospelt liest am Vorlesetag 2026 aus seinem Roman-Exposé «Guferwald». Mathias Ospelt geht nach dem Krimi «Ebaholz», der in den 1960er-Jahren spielt, in seinem neuen Roman auf eine Zeitreise in die 1970er-Jahre.Guferwald beruht auf einem tatsächlichen, aber nie gelösten Fall: Im August des Jahres 1974 wurde im Triesenberger Guferwald die Leiche einer bis heute unbekannten Frau gefunden. Der Vaduzer Autor Mathias Ospelt geht nach dem Krimi «Ebaholz», der in den 1960er-Jahren spielt, in seinem neuen Roman auf eine Zeitreise in die 1970er-Jahre. Mit einer kleinen zeitlichen Verzögerung macht sich auch in Liechtenstein ein gesellschaftlicher Aufbruch bemerkbar, der vor allem von der Jugend ausgeht. Rockmusik, Drogen, Mode, Sex sind dabei wichtige Katalysatoren. Gleichzeitig ist das Jahr 1974 auch das Jahr, in welchem die nahende weltweite Apokalypse vorhergesagt wird. Der Autor wird an dieser Veranstaltung erstmals aus seinem Manuskript lesen.
Der Vaduzer Mathias Ospelt, geboren 1963, ist seit Mitte der 1990er-Jahre als Autor und Veranstalter tätig. Er war Mitglied des Liechtensteiner Gabaretts Das LiGa/OOS, ist Mitgründer des Vaduzer Kleintheaters «Schlösslekeller», Mitorganisator der «Liechtensteiner Literaturtage» und Präsident des P.E.N.-Clubs Liechtenstein. 2025 erschien sein Romanerstling Ebaholz.
.Philipp Gurt
Engadiner RachePremierenlesung: Philipp Gurt liest im Begegnungszentrum Clunia in Nendeln aus seinem Buch «Engadiner Rache», ein neuer Fall für Corina Costa.Eine mittellose deutsche Aussteigerin erbt ein grosses Engadinerhaus in bester Lage in Silvaplana. Kaum ist sie mit zwei Freundinnen eingezogen, wird die Leiche des attraktiven Dorfpfarrers in ihrem Vorgarten gefunden. Corina Costa, die sympathische und naturverbundene Bergbäuerin und Alpinpolizistin, wird gerufen, um den mysteriösen Fall aufzuklären. Bald stellt sie fest, dass die drei jungen Künstlerinnen mit ihrem Auftreten und ihrem Aussehen das Oberengadin ganz schön durcheinanderwirbeln. Als ein weiterer Mord im Dorf passiert, richten sich wieder alle Augen auf die drei, denn die Leiche liegt am selben Tatort. Corina Costa läuft die Zeit davon: Das Misstrauen in Silvaplana wächst, niemand traut mehr dem anderen.
Philipp Gurt wurde 1968 als siebtes von acht Kindern einer armen Bergbauernfamilie in Graubünden geboren und wuchs in verschiedenen Kinderheimen auf. Bereits als Jugendlicher verfasste Gurt Kurzgeschichten, mit zwanzig folgte der erste Roman. Schon immer hatte er ein inniges Verhältnis zur Natur, das auch sein hochatmosphärisches Schreiben prägen sollte. Seine Verbundenheit mit dem Kanton Graubünden, wo er noch heute als freier Schriftsteller lebt, ist in jedem seiner Romane spürbar.
In Kooperation mit der Omni Buchhandlung.
Kosten
CHF 15.00
Anmeldung
books@omni.li
© privatTheo Roos
Dylan denken / Dylan spielenBob Dylan wird 85. Rebell, Star – Nobelpreisträger. Viel mehr geht nicht. Er ist übergross und dennoch immer wieder einfach und berührend. Theo Roos wird ihm musikalisch und philospisch begegnen, Leben und Werk in einem.«Everything is broken» ist der Titel eines Songs aus den 1980igern von Bob Dylan. Alles ist zerbrochen: Die Natur ist zerstört, die Gesellschaft gespalten, die Zeit aus den Fugen, Kriege, wo man hinsieht, und in unseren Köpfen herrscht eine schizophrene Unordnung. Der Nobelpreis gekürte Song- und Dance-Man ist in time und out of time. Seine Songs spiegeln die Zeit und sind gleichzeitig ihrer Zeit voraus. Sie sind zeitlos. Im ständigen Fluss. Und der Singer/Songwriter verändert sich mit seinen Songs. Er gibt uns ein Beispiel, wie man sich in der Veränderung treu bleibt. Philosophische Lebenskunst in all ihrer Brüchigkeit verdichtet in Songs. Dylan ist ein Dichter des Lebens.
Theo Roos ist Filmemacher, Philosoph und Musiker. Er lebt in Köln. Musik, Philosophie und laufende Bilder sind seine Leidenschaften. Alle drei verwirklichen sich in je verschiedener Gewichtung in seiner Arbeit: in Dokumentarfilmen mit szenischen Elementen, in kurzen Filmessays, in musikalisch fundierten Performances, konzertanten Lesungen, Hörstücken fürs Radio und im Schreiben. Von ihm sind im April 2005 im Kiepenheuer & Witsch Verlag erschienen: Philosophische Vitamine – Die Kunst des guten Lebens und im September 2007 Neue Philosophische Vitamine – So lass uns leben.
© Mädy GeorgusisDoris Büchel
Shared ReadingShared Reading ist eine etwas andere Art, gemeinsam zu lesen und ruht in der einfachen, aber kraftvollen Idee, Worte auf sich wirken zu lassen. Literatur wird laut gelesen, als sinnliche Erfahrung in einem geschützten Raum – über alle kulturellen, sozialen und Altersgrenzen hinweg. In der Weltliteratur begegnen wir uns selbst und anderen – und erleben, dass es wohltut und uns bereichert.
Leseleiterin Doris Büchel erleichtert den Zugang zu grossartiger Literatur. Sie ermutigt, stellt Fragen, leitet über in das Gespräch zum Gehörten und Gelesenen. Jeder kann sagen, was er denkt und fühlt. Oder schweigen und einfach nur zuhören.
Shared Reading ist weder Therapie noch Buchclub oder ambitionierter Literaturkreis, sondern eine erprobte Methode in einer Atmosphäre unangestrengter Offenheit, um die Wirkung von Literatur vor unseren Augen und mit unseren Ohren zu erleben.
Doris Büchel, geboren 1971 in Buchs SG, ist Schriftstellerin. Bevor sie sich auf das biografische Schreiben konzentrierte, schrieb sie Porträts und Reportagen für diverse Magazine. Bei Wörterseh erschienen von ihr die beiden Bestseller «Grenzgängerin», «Game Time» und «Wie lange ist nie mehr».
Anmeldungen bitte an buechel@sleepless-sheep.com
Wir lesen gemeinsam jeweils montags von 18.45 bis 20.15 Uhr im Literaturhaus:
12. Januar 2026 / 9. Februar / 9. März / 13. April / 8. Juni / 6. Juli
Weitere Informationen:
© Zsolnay VerlagBirgit Birnbacher
Sie wollen uns erzählenAls Oz nach Hause kommt, ist Ann – auch sie ausgestattet mit einem flirrenden Nervenkostüm – nicht wie vermutet in Zeugnis-Feierlaune, sondern es ist tatsächlich etwas passiert. Die Zilly-Oma, die in den Bergen lebt, ist weg …Oz ist anders und tut sich schwer in der Schule, aber diesmal ist ihm etwas wirklich Blödes passiert. Auf dem Heimweg wünscht er sich deshalb zumindest eine kleine Katastrophe, die seine Mutter von dem Brief der Lehrerin, den er ihr geben muss, ablenken würde. Als Oz nach Hause kommt, ist Ann – auch sie ausgestattet mit einem flirrenden Nervenkostüm – nicht wie vermutet in Zeugnis-Feierlaune, sondern es ist tatsächlich etwas passiert. Die Zilly-Oma, die in den Bergen lebt, ist weg … «Dezent und zugleich glasklar, durchscheinend und subtil» (Süddeutsche Zeitung) erzählt Birgit Birnbacher auch in ihrem neuen Roman von den Menschen – und von den Chancen, die der Wildwuchs im Denken eröffnet. Haben die, die sich nicht anpassen können, unserer überreizten Natur und Umwelt womöglich tatsächlich etwas entgegenzusetzen?
Birgit Birnbacher, geboren 1985, lebt in Salzburg und ist in Goldegg aufgewachsen. Für ihren Debütroman Wir ohne Wal erhielt sie den Rauriser Literaturpreis und 2019 den Ingeborg-Bachmann-Preis. Wovon wir leben ist Birnbachers dritter Roman.
© privatMaya Hofer
Livia und Silvio in der UnterweltDer Fantasy Roman für Kinder (ab 8 Jahren) «Livia und Silvio in der Unterwelt» mit den Bänden «Der Drache und das Licht» und «Der Wald der Schattentiere» ist im April 2026 im novum Verlag erschienen.Als Livia und ihr Zwillingsbruder Silvio einem geheimnisvollen Ruf im Wald folgen, öffnet sich ein Tor in eine magische Unterwelt. Dort ist das Licht verschwunden – und nur die beiden Kinder können es zurückbringen. Gemeinsam mit Tierfreunden stellen sie sich mit Mut, Weisheit und ihrem guten Herzen einem Drachen und ihren eigenen Ängsten. Ein Jahr später ruft die Unterwelt sie erneut: Der Fluss fliesst nicht mehr, und auf dem Weg zu seiner Quelle müssen sich die Zwillinge den Prüfungen der dunklen Schattentiere stellen. Zwei poetische, spannende Abenteuer über Mut, Vertrauen und die Kraft der Gemeinschaft.
Maya Hofer ist pensionierte Gymnasiallehrerin für Deutsch und Psychologie und Dozentin an der Fachhochschule für Psychotherapie. An beiden Schulen war sie neben dem Unterrichten auch als psychologische Beraterin und im Care Team aktiv. Heute führt sie eine eigene Praxis für psychologische Beratung und Coaching. Über ihre ehrenamtliche Tätigkeit als Lesepatin ist sie zum Scheiben für Kinder gekommen. 2025 erschienen Band 1 und 2 von Zappel und Schlafi im novum Verlag und Die magischen Briefe im Bucher Verlag.
Platzanzahl beschränkt. Reservation dringend empfohlen.

Rainer Weiss und Uwe Schneider
Literarisches SchreibenVertrauen Sie Ihren Text gleich zwei Schreibkomplizen an. Und diskutieren Sie mit ihnen!Zum dritten Mal begegnen Schreibbegeisterte jeden Alters zwei erfahrenen Büchermachern und Buchmenschen. Gemeinsam werden Texte der Schreibenden gelesen und diskutiert - und nach Lösungen gesucht, wie die jeweiligen Stärken optimiert und Schwächen vermieden werden können. In einer von Respekt und Vertrauen geprägten Atmosphäre streuen Weiss und Schneider situativ passende Übungen ein, die in kurzer Zeit bearbeitet werden müssen und nicht selten zu überraschenden Ergebnissen führen.
Kursgebühr, inkl. Getränke und Snacks:
320,- Euro / 297,- CHF inkl. MwSt. pro Person
Rainer Weiss, geb. 1949 in Karlsruhe, Studium der Philosophie, Germanistik und Geschichte, Promotion bei Ernesto Grassi. Danach Mitarbeit beim «centro di studi filosofici e umanistici» in München. 1978 Eintritt in den Piper Verlag als Werbeleiter, dann Lektor. 1985–2006 Lektor im Suhrkamp Verlag, Pressesprecher, Leiter des Jüdischen Verlags, Programmgeschäftsführer Suhrkamp und Insel. Nach 2006 Publizist, Dozent, freier Lektor, 2008–2017 Verleger des Verlags weissbooks.w in Frankfurt. Zahlreiche Veröffentlichungen und Herausgeberschaften. 2021 Gründung der Edition W sowie, mit Uwe Schneider, der Schreibschule «Schreibkomplizen».
Uwe Schneider, geb. 1957 in Ludwigsburg. Studium Grafik-Design an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. Tätigkeiten unterschiedlichster Reputation. Arbeit als freier Texter und Creative Director. Schließlich Gründer und Kompagnon einer Kommunikationsagentur. Seit 2017 freier Berater für Marken, seit kurzem auch Dozent für Werbetext. Im Frühjahr 2021 Gründungsmitglied der "schreibkomplizen", einer Schule für literarisches Schreiben. Reisen als Korrektiv. Schreiben als Glück.
Anmeldung: NUR ÜBER www.schreibkomplizen.net
© Mädy GeorgusisDoris Büchel
Shared ReadingShared Reading ist eine etwas andere Art, gemeinsam zu lesen und ruht in der einfachen, aber kraftvollen Idee, Worte auf sich wirken zu lassen. Literatur wird laut gelesen, als sinnliche Erfahrung in einem geschützten Raum – über alle kulturellen, sozialen und Altersgrenzen hinweg. In der Weltliteratur begegnen wir uns selbst und anderen – und erleben, dass es wohltut und uns bereichert.
Leseleiterin Doris Büchel erleichtert den Zugang zu grossartiger Literatur. Sie ermutigt, stellt Fragen, leitet über in das Gespräch zum Gehörten und Gelesenen. Jeder kann sagen, was er denkt und fühlt. Oder schweigen und einfach nur zuhören.
Shared Reading ist weder Therapie noch Buchclub oder ambitionierter Literaturkreis, sondern eine erprobte Methode in einer Atmosphäre unangestrengter Offenheit, um die Wirkung von Literatur vor unseren Augen und mit unseren Ohren zu erleben.
Doris Büchel, geboren 1971 in Buchs SG, ist Schriftstellerin. Bevor sie sich auf das biografische Schreiben konzentrierte, schrieb sie Porträts und Reportagen für diverse Magazine. Bei Wörterseh erschienen von ihr die beiden Bestseller «Grenzgängerin», «Game Time» und «Wie lange ist nie mehr».
Anmeldungen bitte an buechel@sleepless-sheep.com
Wir lesen gemeinsam jeweils montags von 18.45 bis 20.15 Uhr im Literaturhaus:
12. Januar 2026 / 9. Februar / 9. März / 13. April / 8. Juni / 6. Juli
Weitere Informationen:
25 Jahre Literaturhaus
JubiläumsfestAm 24. August 2001 haben wir das Literaturhaus gegründet, wir werden heuer 25 Jahre alt und laden Sie herzlich zu all unseren Veranstaltungen ein. Die Eckpunkte dazu:
Freitag, 28. August, 20.00 Uhr
Literatur-Quiz
Samstag, 29. August, ab 10.30 Uhr
Grussadressen von Regierungschefinstellvertreterin Sabine Monauni und Vorsteher Daniel Hilti
Festrede von Benjamin Quaderer
Musikalische Umrahmung von Stefan Frommelt
Samstag, 29. August, ab 13.00 Uhr
Bücherbazar
Schnupper-Kurse Kreatives Schreiben, Shared Writing
Samstag, 29. August, ab 19.00 Uhr
Geburtstagsfest, essen, trinken, Musik mit DJ Hasi
Präsentation Jahrbuch 2026
Sonntag, 30. August
10 - 14 Uhr co-writing-room
14 - 16 Uhr silent reading rave
