Jahrbuch 2 | 2007 Literaturgespinst Liechtenstein

112 Seiten Inhalt, Broschur mit Schutzumschlag,

Format 17 x 27 cm

CHF 25.– (bei Versand + CHF 6.– Spesen)

 

Mit Textbeiträgen von Roman Banzer, Urs Bircher, Sabine Bockmühl, Gabriela Bösch, Verena Bühler, Dalibor, Peter Gilgen, Norbert Haas, Vreni Haas, Alfred Komarek, Erika Kronabitter, Mathias Ospelt, Karl-Heinz Ott, Hansjörg Quaderer, Jürgen Schremser, Sookee, Stefan Sprenger, Rainer Stöckli, Ulrike Ulrich, Dagmar Walser und Ken Yamamoto.

 

Klappentext:

Wenn man die Handschrift als gesponnenen Faden aus Tinte begreift und den Autor als einen, der seine Gedanken in Form zu bringen versucht, dann liegt es nahe, von einem Textgeflecht zu sprechen. Von hier zu dem Literaturgespinst, das man gemeinhin Literaturszene nennt, ist es nur ein Katzensprung. Zu diesem Katzensprung lädt die vorliegende Publikation des Literaturhauses Liechtenstein ein. Seit einigen Jahren gibt es – bezogen auf dieses kleine Land – eine lebhafte Szene, die sich mit dem geschriebenen, am liebsten aber als Buch gedruckten Wort befasst. Eine Handvoll Autorinnen und Autoren, unterstützt von fast ebenso vielen Verlegern, tummelt sich auf diesem mehr schlecht als recht bestellten Acker.

Warum tun sie das? Warum leisten sie Pionierarbeit und schreiben Romane, Krimis oder gar Gedichte? Warum lassen sie das nicht bleiben und werden Treuhänder wie der Rest ihrer Mitbürger, anstatt Wortklauber oder Verseschmied? Ist es nicht bis zu ihnen vorgedrungen, dass jährlich achtzig Tausend Neuerscheinungen auf den deutschsprachigen Buchmarkt kommen? Begreifen sie nicht, dass es beinahe ausgeschlossen ist, ins Schaufenster einer Buchhandlung zu gelangen oder auf andere Weise berühmt oder wenigstens reich zu werden? Was treibt sie an? Welche Vorbilder haben sie, welche Themen und Techniken? Was haben sie uns mitzuteilen? Macht ihnen das Schreiben denn wenigstens Spass? Das Literaturhaus Liechtenstein hat eine Reihe von Autorinnen und Autoren aus dem In- und Ausland gebeten, solchen Fragen nachzugehen. Das Resultat ist ein weiteres schwer verkäufliches Buch, das so manche Erkenntnis in sich birgt. Wer sich darauf einlässt, wird die wohltuende Gliederung zu schätzen wissen: Im ersten Teil nähern sich Roman Banzer, Urs Bircher, Peter Gilgen, Alfred Komarek, Karl-Heinz Ott und Rainer Stöckli dem Literaturgespinst essayistisch, Mathias Ospelt und Stefan Sprenger versuchen es literarisch. Im zweiten Teil rücken Sabine Bockmühl, Verena Bühler, Vreni Haas und Norbert Haas, Erika Kronabitter, Hansjörg Quaderer, Jürgen Schremser und Dagmar Walser dem Thema feuilletonistisch zu Leibe. Sie besprechen Bücher und Filme mit mehr oder weniger engem oder auch gar keinem Bezug zum Land. Abgerundet wird das Jahrbuch 2007 durch zwei während der vom Literaturhaus Liechtenstein veranstalteten Tage für Text und Kritik entstandene Gastbeiträge von Gabriela Bösch und Ulrike Ulrich.

Und zu guter Letzt noch ein Poetry Slam von Dalibor, Ken Yamamoto und Sookee mit dem schönen Titel „… halt was aus dem ärmel“.

KSLTaK